1933 geboren, lebt und arbeitet Eugen van Stiphaut Zeit seines Lebens in seiner Heimatstadt Duisburg. Er bestreitet seinen künstlerischen Werdegang als Autodidakt. Ab 1958 erweitert er sein Wissen und seine Technik zunächst als Schüler von Otto Piene in Düsseldorf, später beim Duisburger Künstler Wilhelm Wiacker. Ab 1964 beteiligt sich van Stiphaut an diversen Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden. Es folgen regionale Kunstpreise und Einzelausstellungen. 1965 gründet er gemeinsam mit Gerhard Losemann die Künstlergruppe und Galerie »Nos«. 1997 verstirbt van Stiphaut im Alter von 64 Jahren.
Bildarchiv
Ausstellungen
Einzelausstellungen
| 1964 | Café Atelier - Duisburg |
|---|---|
| 1965 | Galerie Nos - Duisburg |
| 1976 | Galerie Ilverich - Meerbusch (mit H.J. Herberts, R. Binder) |
| 1978 | Städtische Sammlung - Duisburg (mit G. Losemann , U.Höppner) |
| 1983 | Studio Schloß Ringender - Hamminkeln |
| 1986 | Galeria Kraushaar - Düsseldorf (mit D. Becherer) |
| 1992 | Städtische Galerie - Ulft NL |
| 1997 | Kunstturm Hamborn - Duisburg (mit D. Becherer) |
Ausstellungsbeteiligungen
| 1964 | Jahresausstellung der Duisburger Künstler - Wilhelm Lehmbruck Museum - Duisburg |
|---|---|
| 1968 | Kunstverein Gütersloh |
| 1968 | Galerie Intergroup - Duisburg |
| 1972 | Pro Art - Mercatorhalle - Duisburg |
| 1973 | Winterausstellung - Museum Kunstpalast - Düsseldorf |
| 1978 | Artists from Duisburg - City-Museum - Portsmouth GB |
| 1983 | Internationale Grafik Triennale - Frechen |
| 1986 | Große Kunstausstellung NRW - Düsseldorf |
| 1987 | Sammlung Junge Kunst - Königs-Brauerei - Duisburg |
| 1987 | Große Kunstausstellung NRW - Düsseldorf |
| 1988 | Kunstpreis Nixdorf - Duisburg |
| 1988 | Große Kunstausstellung NRW - Düsseldorf |
| 1989 | Linolschnitt Heute - Städtische Galerie Bietigheim - Bissingen |
| 1989 | Grafikpreis des Landtags NRW - Düsseldorf |
| 1989 | Große Kunstausstellung NRW - Düsseldorf |
| 1990 | Große Kunstausstellung NRW - Düsseldorf |
| 1993 | Interessengemeinschaft Duisburger Künstler - Wilhelm Lehmbruck Museum - Duisburg |
Biographie
Eugen van Stiphaut wird am 17.04.1933 in Duisburg Meiderich als Sohn eines Metzgers geboren. Er ist der älteste dreier Kinder, wobei seine Schwester bereits als Kleinkind verstirbt. Seine Mutter Luise hilft in der Metzgerei des Vaters aus und kümmert sich um den Haushalt.
Der Familienname van Stiphoudt ist auf ein gleichnamiges Dorf an der deutsch-belgischen Grenze zurückzuführen, in dem sein Urgroßvater, der wie sein Vater und Großvater ebenfalls Eugen heißt, Kirchenfenster fertigt.
Anders als sein jüngerer Bruder Peter, der sich später der Satllerei zuwendet, begeistert sich van Stiphaut schon als Kind für das Zeichnen und so sind schon früh Stift und Papier seine ständigen Begleiter mit denen er Portraits zeichnet.
Unter Nazideutschland verändert sich für van Stiphaut nicht nur sein Familienname, von van Stiphoudt zu van Stiphaut. In den letzten Kriegstagen verstirbt sein Vater bei einem Fliegerangriff am Marienton. Nun ist er, im Alter von 12 Jahren, das Familienoberhaupt. Während seine Mutter mit putzen die Familie das nötigste Geld verdient, macht van Stiphaut seine Mittlere Reife und beginnt eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann bei einem Herrenausstatter, die er mit 16 Jahren abschließt. Parallel bildet er sich in zeitgenössischer Kunst. Was er in deutschen Büchern nicht findet, entnimmt er englischen Büchern, der in der Nachbarschaft stationierten Besatzern.
1952 lernt van Stiphaut seine zukünftige Frau Hildegard kennen, die er sieben Jahre später heiratet. Gemeinsam bekommen sie Tochter Ina und Sohn Mirko. Um die Familie zu ernähren arbeitet er als fahrender Händler und verkauft Honig. Obwohl er mit der Arbeit als Händler sehr unglücklich ist, lehnt er eine mögliche Anstellung als Kunstlehrer ab, da ihm keine Festanstellung geboten wird und ihm das finanzielle Risiko für seine Familie zu hoch ist. Mitte der 60er Jahre tritt van Stiphaut eine Stelle als Schreiber bei der duisburger Kupferhütte an. In wenigen Jahren arbeitet er sich aufgrund seiner guten Englischkenntnisse bis zum Posten des Prokuristen hoch.
Später gibt van Stiphaut zusätzlich Kunstkurse für Kinder im duisburger Lehmbruck Museum.
1997 verstirbt van Stiphaut im alter von 65 Jahren.
Eugen vas Stiphauts älteste Erinnerung. Aufgenommen 1997.
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Katalog
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Softcover
92 Seiten
21 x 26,5 cm
gestanzter Umschlag
15,00 € inkl. Versand (EU)